Viele Männer haben gelernt, sich über Kontrolle und Leistung zu stabilisieren.
Das trägt oft lange. Bis der innere Druck steigt.
Der Kopf wird laut. Der Körper unruhig.
Es wird etwas sichtbar, das sich nicht mehr ignorieren lässt.
Es geht darum, sich wieder ehrlich zu begegnen.
Wir starten mit dem, was sich unmittelbar im Körper zeigt.
Wir arbeiten mit dem Druck, der unter Kontrolle und Funktionieren gebunden ist.
Diese Arbeit findet in einem klar geführten Rahmen statt, in dem du dich selbst wahrnehmen kannst.
Ohne etwas leisten zu müssen.
Du bleibst dort, wo du dir sonst ausweichst, aber wirst darin nicht festgehalten.
Du wirst gesehen, ohne bewertet zu werden.
Gespiegelt, ohne dass etwas von dir verlangt wird.
Du entwickelst die Fähigkeit, inneren Druck wahrzunehmen, ohne sofort reagieren zu müssen.
Alte Spannungsmuster müssen nicht weiter aufrechterhalten werden.
Mit der Zeit entsteht wieder etwas, das vielen Männern verloren gegangen ist:
ein tragfähiger Halt in sich selbst.